McKinsey revolutioniert die Auswahl von Absolventen mit KI

McKinsey revolutioniert die Auswahl von Absolventen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

McKinsey revolutioniert die Auswahl von Absolventen mit KI

McKinsey, eines der renommiertesten Beratungsunternehmen weltweit, verändert grundlegend den Auswahlprozess für Absolventen. Das Unternehmen hat ein Pilotprogramm gestartet, das einen bedeutenden Richtungswechsel darstellt: Anstelle der traditionellen Fallstudien-Tests bewertet McKinsey nun, wie gut die Bewerber mit Künstlicher Intelligenz (KI) umgehen können.

**Wie der neue Test funktioniert**

Die Kandidaten, die an dieser experimentellen Phase teilgenommen haben, berichten von realistischen Arbeitsszenarien. Sie wurden aufgefordert, Unternehmen zu bewerten, professionelle Urteile zu fällen und sogar einen Kunden herauszufordern, der kurz davor war, eine falsche Entscheidung zu treffen. Neu ist, dass sie für diese Aufgaben KI-Assistenten nutzen konnten und sollten.

Zu den verfügbaren Werkzeugen gehörten ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic, Gemini (Sunday) von Google und andere fortschrittliche Chatbots. Die Kandidaten hatten auch die Möglichkeit, Lilli, den internen KI-Assistenten, der von McKinsey selbst entwickelt wurde, zu verwenden.

**Warum dieser Wandel**

Ja, Sie haben richtig gehört: McKinsey möchte überprüfen, ob potenzielle Mitarbeiter in der Lage sind, KI effektiv zu nutzen. Es geht nicht mehr nur darum, traditionelle analytische Fähigkeiten zu demonstrieren, sondern darum, zu zeigen, wie man mit Künstlicher Intelligenz zusammenarbeitet, um komplexe Geschäftsprobleme zu lösen.

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob ein Bewerber weiß, wann er KI einsetzen sollte, wie man die richtigen Fragen formuliert, wie man die erhaltenen Antworten bewertet und wie man diese in das eigene Denken integriert. Mit anderen Worten, McKinsey sucht nach Menschen, die in der Lage sind, mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten, anstatt gegen sie zu konkurrieren.

**Ein Wandel, der die Zukunft der Arbeit widerspiegelt**

Diese Entwicklung im Rekrutierungsprozess ist kein Zufall. McKinsey bereitet sich auf das vor, was sie hybride Teams nennen: Arbeitsgruppen, in denen menschliche Berater und KI-Tools Seite an Seite zusammenarbeiten.

Laut Quellen wird dieser neue Test in den kommenden Monaten auf alle Auswahlprozesse ausgeweitet und die traditionellen Methoden endgültig ersetzen. Der Fokus verlagert sich von der klassischen Fallanalyse hin zur Fähigkeit, die Potenziale der Künstlichen Intelligenz zu nutzen und kritisch zu bewerten.

Dieser Wandel ist ein klares Zeichen dafür, wie sich die erforderlichen Kompetenzen in der Unternehmensberatung entwickeln. Es reicht nicht mehr aus, brillante Analysten zu sein; man muss auch geschickt mit intelligenter Technologie umgehen können.

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